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Blog VIB

Phosphorreduzierung ja, aber nicht zu Lasten der Gesundheit der Kühe

Dienstag, 22 März 2016

Jetzt, wo die Entscheidung mit Bezug auf die Phosphatrechte endlich gefallen ist (in die Niederlande), tastet der Sektor seine Grenzen ab. Schließlich wollen alle die Einschränkungen so wenig wie möglich zu spüren bekommen. Es wird viel gesprochen über eine Verbesserung des Mineralienhaushalts mithilfe von Gülle-Regelungen und „Kringloopwijzer“. Darüber hinaus wollen Unternehmer die Zahl der Kälber reduzieren und die Lebensdauer von Kühen erhöhen. Selbstverständlich kommt auch die weitere Reduzierung von Phosphor im Futter wieder auf die Tagesordnung. An und für sich eine gute Sache, aber gibt es hier auch Grenzen?

Vor etwa 2 Jahren hatten die Landwirte und Tierärzte im Norden der Niederlande noch nie von der P-Pille und von Milchfieber-Infusionen mit einer Extraportion P gehört. Im Süden war die Situation etwas anders, denn durch den Gülleanfall und -abtransport war man dort schon viel länger dabei, die Phosphatzufuhr über das Futter zu reduzieren. Die Folge war, dass hier die ersten Fälle von sogenannten Downer-Kühen registriert wurden. Schnell wurde erkannt, dass es sich dabei um einen Phosphormangel handelte. Verabreichte man diesen Kühen zusätzlichen Phosphor mittels P-Pille oder über einen Tropf, konnten sie schon nach wenigen Stunden wieder stehen. Als auch die Landwirte im Norden ihren Tieren weniger Phosphor verabreichten (Mischfutterabkommen), traten die gleichen Probleme auf. Auch hier hieß die Lösung P-Pille.

Mit anderen Worten: Heilende Maßnahmen sorgten dafür, dass das Phosphorproblem gelöst werden konnte und werden kann. Aber ist das die einzige Lösung? VIB strebt statt einer Heilmethode eine präventive Methode an. Für die präventive Lösung müssen wir uns mit der Ursache des Problems befassen und untersuchen, wo das Problem der Downer-Kuh seinen Ursprung hat. Wir müssen uns fragen: Wo nimmt der sich auf die Kuh auswirkende Phosphorfluss seinen Anfang?
Dieser Phosphorfluss beginnt im Boden. Mit der richtigen Düngung kann hier also bereits die erste Optimierung realisiert werden. Daraufhin befassen wir uns mit den Rationen. Welche Optimierungen lassen sich hier umsetzen – und zwar so, dass die Kuh gesund bleibt?
Das ultimative Ziel ist eine gesunde Kuh mit einer optimalen Ration, die von einem optimalen Boden stammt. Und damit schließt sich der Kreis. Will man innerhalb der gesteckten (Phosphor-)Grenzen optimale Leistungen erbringen, muss man das gesamte Spektrum von Boden bis Kuh im Griff haben.

Und wie setzt man hier die richtigen Schritte? Kontaktieren Sie Alidus Hidding durch +31 (0)592 614 265 oder ahidding@vibconsulting.nl